Aus der Natur des Lavanttals

Unsere Bienenprodukte

Was ist Honig?

Honig ist laut gesetzlichen Bestimmungen ein Lebensmittel, wird aber von den Verbrauchern zu Recht als besonders wirksam und wertvoll angesehen.

Sehr oft wird ein Vergleich zwischen Honig und Haushaltszucker angestellt, wobei vor allem auf die vielen nachweislichen verschiedenen Inhaltsstoffe des Honigs hingewiesen wird (darunter Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme und Vitamine). Die Wirkung des Honigs kann man am besten durch den eigenen Genuss feststellen, da sie individuell unterschiedlich wahrgenommen wird.

Gesetzlicher Hinweis: Imkern ist es in Österreich gesetzlich nicht erlaubt, Honig als Heilmittel anzupreisen. Dies ist ausschließlich Ärzten vorbehalten.

Unsere Honigsorten

Je nach Standort der Bienenvölker gibt es verschiedene Geschmacksrichtungen:

  • Blütenhonig: Ein lichter, sehr aromatischer Honig, der relativ rasch kristallisiert und einen hohen Traubenzuckeranteil aufweist.
  • Wald-Blütenhonig: Eine harmonische, dunklere Mischung aus Blüten- und Waldhonig.
  • Waldhonig: Ein dickflüssiger, dunkler Honigtauhonig, der reich an Spurenelementen, Mineralien und Inhibinen (antibakteriell wirkenden Stoffen) ist.
  • Wabenhonig: Honig in seiner ursprünglichsten Form – noch direkt in den Wachswaben eingelagert und gekaut.

Blütenpollen

Bienen sammeln nicht nur Nektar, sondern auch die männlichen Keimzellen der Blütenpflanzen, genannt Pollen. Dieser dient dem Bienenvolk als essentielle Eiweißquelle zur Aufzucht ihrer Brut sowie zur Versorgung ihrer Drüsen, die Futtersaft, Fermente und Wachs erzeugen.

Die Inhaltsstoffe des Pollens sind überaus vielfältig: Eiweiß, freie Aminosäuren, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Vitamine, Fette und Duftstoffe. Man könnte vereinfacht sagen, der Pollen enthält fast alles, was der Organismus zum Leben braucht. Je nach pflanzlicher Herkunft variieren Farbe, Geschmack und Zusammensetzung. Obst, Rosskastanien, Weißklee und Weiden liefern besonders wertvollen Pollen.

Frischer Pollen enthält auch Wasser, was für die Haltbarkeit wesentlich ist. Er muss daher rasch getrocknet oder durch das Einrühren in Honig konserviert werden.

Weiterführende Infos: apitherapie.at/pollen.html oder auf Wikipedia.

Bienenwachs

Bienenwachs wird von den Baubienen mithilfe spezieller Wachsdrüsen an der Bauchseite ausgeschieden. Ursprünglich ist das frische Wachs vollkommen weiß; erst durch den Kontakt mit Pollenölen und Propolis erhält es seine charakteristische gelbe bis orange Farbe.

Die Verwendungsmöglichkeiten von reinem Bienenwachs sind erstaunlich vielfältig:

  • Imkerei: Einschmelzen und Gießen zu neuen Waben-Mittelwänden (geschlossener Wachskreislauf).
  • Handwerk & Haushalt: Herstellen von duftenden Bienenwachskerzen, Gießen von Dekorationsfiguren, Holzlasuren oder zur Lederpflege.
  • Kosmetik & Medizin: Als Grundlage für Salben, Cremes, Lippenbalsam sowie für wärmende Bienenwachswickel.
Weiterführende Infos: apitherapie.at/bienenwachs.html oder auf Wikipedia.

Propolis (Bienenharz)

Propolis ist eine klebrige, harzige Substanz, welche von den Sammelbienen von den Knospen verschiedener Bäume (z. B. Pappeln, Birken, Erlen) eingebracht und mit eigenen Sekreten veredelt wird.

Im Bienenstock dient dieses Kittharz als hocheffektives Desinfektionsmittel. Die Bienen dichten damit Ritzen ab und überziehen das Innere der Zellen mit einem hauchdünnen Film, um Viren, Bakterien und Pilze abzutöten. Propolis weist nachweislich starke antimikrobielle, antivirale und antimykotische Wirkungen auf.

Da Propolis wasserunlöslich ist, wird es vom Imker meist in hochprozentigem Alkohol gelöst, um Tinkturen oder Tropfen herzustellen. Es wird zudem zu Salben, Cremes, Rachensprays, Zahnpasta und Bonbons weiterverarbeitet.

Bienenprodukte: Honigglas, Bienenwachskerzen, Pollen und Propolis-Tinktur